727 - Psychologie: Studium und Berufspraxis
Die Veranstaltung richtet sich an Interessierte aus allen Fachbereichen auch für Studienanfänger geeignet.
| Was |
|
|---|---|
| Wann | 04.08.2012 13:30 bis 04.08.2012 16:30 |
| Wo | Bern, Feusi Bildungszentrum |
| Mentor/in | Fred Hürlimann |
| Termin übernehmen |
|
| Anmeldung | online-Anmeldung |
Immer wieder gelangen Studierende im Laufe des Studiums an Mentoren und Studienzentrum mit der für sie sehr aktuellen Fragestellung der Möglichkeiten und Chancen in der nahenden Berufswelt Fuss zu fassen. Da die entsprechenden Aussichten und damit der Arbeitsmarkt in der Schweiz sehr im Wandel sind, bieten wir diese Veranstaltung an. Zum Einen spielen die „Bologna-Entscheide“ eine Rolle. Zum Anderen konstelliert aber auch die in den parlamentarischen Entscheidungsprozessen stehende neue Gesetzgebung des Psychologieberufgesetzes eine gänzlich neue Berufs- und Tätigkeitssituation. Dieses Gesetz regelt einmal den „Wildwuchs“ in der „Psychoszene“, schränkt aber auch ein. Gerade in der häufig von den Studierenden angestrebten Psychotherapie verändert sich vieles (Krankenkassenzulassung / Fachtitel / Kantonale Praxisbewilligungen / Rolle der Berufsverbände…). Die weiteren möglichen Berufsfelder der Psychologie-Absolvent/innen (Bachelor, Master, Doktorat) wie: Betriebspsychologie / Personalwesen / Coaching / Betriebliche Schulung / Head Hunting / Selektion / Mitarbeiter- und Kader Schulung / Personal- und Prozessentwicklung, etc. werden durch die neue Gesetzgebung etwas weniger betroffen, aber doch berührt.
In dieser Umbruchsituation ergaben sich in jüngster Zeit – durch neue gesellschaftliche Problemfelder – aber auch neue interessante Einsatz- und Berufsmöglichkeiten, auch für Berufseinsteiger/innen. Es sind dies:
- Notfallpsychologie (Einsätze im In- und Ausland bei Umwelt-, Verkehrskatastrophen und bei betrieblichen und familiären Konflikten, etc.)
- Mediation (Einsätze bei Konflikten von gesellschaftlichen Gruppen aufgrund von Fluglärm, Immissionen von Unternehmen, Strassen, Etablissementen, etc.)
- Gewaltphänomene in Schulen, mit Jugendlichen, Bandenkämpfe, etc.
- Umgang mit Bürgerinitiativen und Basisbewegungen wie WEF, Antiglobalisierungsbewegungen, gesteigerte Prozessbereitschaft der Bürger/innen etc.
zurück zur Übersicht




