729 - Entwicklung und Kommunikation als Grundbegriffe der Bildungswissenschaft (LB 33045)
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abgelegt unter:
Mentorenveranstaltung
Bachelor-Studierende und weitere Interessierte
| Was |
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| Wann | 28.01.2012 10:15 bis 28.01.2012 17:00 |
| Wo | Bern, Feusi Bildungszentrum |
| Mentor/in | Bernhard Schnidrig |
| Termin übernehmen |
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| Anmeldung | online-Anmeldung |
Dieser Kurs bildet einen Einstieg ins Modul 1A, das wiederum als Einstieg in den BA-Studiengang "Bildungswissenschaft" dient.
Der Studienbrief 33045 behandelt zwei wesentliche Grundbegriffe der Bildungswissenschaft: Entwicklung und Kommunikation.
- Die Studieneinheit "Entwicklung" von Detlef Garz stellt mit strukturgenetischen und lebenslauforientierten Ansätzen zwei grundsätzliche Herangehensweisen zur Erforschung menschlicher Entwicklungsprozesse vor. Besonderes Gewicht erhält dabei das Stufenmodell der moralischen Entwicklung nach Kohlberg. Darstellungen zur Entwicklungspädagogik runden diesen Teil ab.
- Die Studieneinheit "Kommunikation" von Karl Hermann Schäfer stellt einige klassische Kommunikationstheorien vor: Neben dem informationstheoretischen Sender-Empfänger-Modell nach Shannon und Weaver wird darauf aufbauend die Kommunikationstheorie Watzlawicks vorgestellt. Ein weiterer Zugang wird über die von Austin begründete und von Searle weiter ausgearbeitete Sprechakt-theorie aufgezeigt. Ihr ist die von Habermas entwickelte Theorie des kommunikativen Handelns verpflichtet, der ein weiteres Kapitel gewidmet ist. Mit Schallers Pädagogik der Kommunikation gibt Schäfer erste Hinweise darauf, welche Bedeutung Erkenntnisse über Kommunikationsprozesse für pädagogische Handlungen haben können. In einem vertiefenden theoretischen Teil führt Schäfer in die Semiotik als Theorie der Zeichen im Sinne von Peirce ein. Diese Überleitung zum Pragmatismus wird durch die Darstellung der Pädagogik des forschenden Lernens von Dewey wieder auf pädagogische Theorie-entwicklung zurückgeführt. Ein Ausblick auf die Problematik einer modernen Computer- und Internet-pädagogik runden diesen zweiten Teil ab.
In der Präsenzveranstaltung werden im Rahmen der zeitlichen Möglichkeiten auch frühere Klausurthemen besprochen.




