Die Schweiz übernimmt tragende Rolle bei der Entwicklung des Europäischen Bildungsraums
Medienmitteilung vom 29. September 2009 *
Am 6. Oktober nimmt erstmals ein Schweizer Einsitz in der Geschäftsleitung der Organisation europäischer Fernuniversitäten. Das 8-köpfige Gremium leitet die Bestrebungen des Verbandes und seiner Mitglieder aus 24 europäischen Ländern, das lebenslange offene und flexible Lernen auf Universitätsstufe weiter zu stärken und den europäischen Bildungsraum gemäss Bologna-Deklaration mit Leben zu füllen.
Grosse Ehre für die kleine Schweiz: Mit Prof. Paul Volken wird erstmals ein Schweizer Geschäftsleitungsmitglied der European Association of Distance Teaching Universities EADTU. Volken, Rektor von Universitäre Fernstudien Schweiz, ist durch den EADTU-Vorstand in die 8-köpfige Geschäftsleitung gewählt worden. Die erste Sitzung mit Schweizer Beteiligung findet am 6. Oktober 2009 statt.
Europaweites Engagement für moderne universitäre (Weiter-)Bildung
1987 gegründet, zählt die EADTU heute 29 Mitglieder aus 24 europäischen Ländern – darunter 10 Fernuniversitäten und 13 nationale Konsortien, welche 200 konventionelle Universitäten repräsentieren. Die EADTU propagiert das offene und flexible Lernen. Dieser Begriff steht für selbstbestimmtes und selbstverantwortliches Studium, das dank kombinierter Lehr- und Lernmethoden wie E-Learning und Lern-Communities höchst flexibel ist und so berufsbegleitendes, lebenslanges Lernen erlaubt.
Die EADTU will mithelfen, den European Learning Space im Sinne der Bologna-Deklaration zielstrebig umzusetzen. Sie empfindet dabei die nach wie vor national dominierten Bildungspolitiken für Europa als recht behindernd. Generell strebt die EADTU in der Europäischen Hochschulpolitik eine führende Rolle an, weil ihr die konventionellen Universitäten in den Bereichen «Lebenslanges Lernen» und «flexibles Lernen» etwas zu wenig aktiv sind.
2010 tagt EADTU-Konferenz in Zermatt
Die Jahreskonferenz der Organisation europäischer Fernuniversitäten wird 2010 in der Schweiz tagen. Vom 27. bis 29. September werden sich die EADTU-Mitglieder in Zermatt treffen, um die künftigen Entwicklungen des lebenslangen Lernens auf Universitätsebene zu diskutieren und neue Partnerschaften zwischen (Fern-)Universitäten und Firmen zu prüfen.
Universitäre Fernstudien Schweiz – die einzige Fernuni in der Schweiz
Seit 1992 bietet die Stiftung Universitäre Fernstudien Schweiz distanzunabhängiges Lehren und Lernen auf Universitätsstufe an. Ihr Angebot umfasst rund 40 Studiengänge in deutscher und französischer Sprache – die grosse Mehrheit der Studiengänge wird in Zusammenarbeit mit Partneruniversitäten aus Europa oder Übersee geführt. Die Schweizer Fernuni verfügt über drei Studienzentren in der Deutschschweiz und der Romandie (Brig, Pfäffikon SZ, Siders).
weitere Informationen:
Prof. Paul Volken
Rektor Universitäre Fernstudien Schweiz
079 / 773 14 54
Website der EADTU
Konferenz in Zermatt


